Corona-Tests

Wir führen in unserer Praxis sämtliche Tests zur Diagnostik und Prophylaxe einer COVID-19-Infektion durch:
  • Patienten mit Symptomen -> PCR;
  • Tests gemäß Testverordnung (Kontakt, Ausbruch, Klinikaufnahme) -> Schnelltest oder PCR 
  • Bürgertest -> Schnelltest
  • Erzieher*innen/Lehrer*immen -> Schnelltest
  • Tests für eine Reise -> Schnelltest (Kosten 25 €) oder PCR (Kosten 25 € Abstrich, 64,12 € Laborksoten)
Unser Schnelltest hat eine Sensitivität von 98,5 % und eine Spezifität von 99,9 %

 

Corona-Imfpungen

Aufklärungsmerkblätter / Anamnese- / Einverständnisbögen:




Impfung in der Hausarztpraxis / Ablauf:

Nach aktuellem Stand können Hausärzte nach Ostern Coronaimpfungen durchführen. Wir erhalten die „Reste“, die in den Impfzentren nicht verimpft werden können. Da die Praxis vom 06. – 16.04. wegen Urlaubs geschlossen ist, werden wir die ersten Impfungen ab dem 20.04.2021 durchführen.

Wir dürfen bis zu 50 Dosen/Woche bestellen. Das Ganze geschieht eine Woche im Vorhinein. Wie viele Impfdosen wir tatsächlich erhalten, erfahren wir bis Donnerstag der Vorwoche. Der dann zugesagte Impfstoff wird am Montag bis zum Mittag in die Praxis geliefert.

 

Darauf, welchen Impfstoff wir erhalten, haben wir KEINEN (!!!) Einfluß. In den ersten Wochen nach Ostern soll zunächst der Impfstoff von Biontech geliefert werden. Ob dem so ist, werden wir sehen. Im Verlauf des April und Mai, kommt AstraZeneca hinzu.

Wir nehmen jeden Impfinteressenten in eine Liste auf (bitte Mail an impfung <at> praxis-im-web.de).

Wir müssen uns auch als Hausärzte streng nach der Priorisierung gemäß Impfverordnung richten. Ein Abweichen davon wird geahndet und fällt auf, da alle Impfungen an eine zentrale Stelle gemeldet werden. Schlimmstenfalls bekommen wir die Impfberechtigung entzogen.

Da der zur Verfügung stehende Impfstoff (noch) sehr begrenzt ist, bitte ich nachhaltig um Verständnis, daß nicht jeder Berechtigte zeitnah von mir geimpft werden kann. Ich rate daher intensiv dazu, sich weiter um einen Impftermin im Impfzentrum zu bemühen, um zweigleisig zu fahren und damit die Wahrscheinlichkeit auf eine kurzfristige Impfung zu erhöhen. Je nachdem an welcher Stelle es zuerst klappt, kann man an der anderen Stelle absagen.

Bei der Vielzahl der berechtigten Patienten in Relation zu den geringen Impfstoffmengen werde ich auch nicht nach der Reihenfolge der Anmeldung impfen können, sondern nehme mir heraus, eine individuelle und fachliche Risikoeinschätzung meinerseits als Kriterium hinzu zu nehmen. Nur bei gleichem Risiko werde ich die Anmeldungsreihenfolge berücksichtigen. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, werde ich das Verfahren anpassen.

Noch ein Wort zum Impfstoff von AstraZeneca:
Nach derzeitigen Stand des Fach(!)wissens sind alle Impfstoffe sehr gut wirksam (80-90%) und haben sehr geringes Nebenwirkungsprofil, was bedrohliche Nebenwirkungen anbelangt. Das gilt trotz aller Pressemeldungen auch für den Impfstoff von AstraZeneca. Viele der bisher vorhandenen Impfungen sind im Vergleich weniger wirksam (z.B. Grippe- oder Pneumokokkenimpfung mit 65%) und deutlich problematischer. Selbst jede Hexenschußspritze trägt ein erheblich größeres Risiko.
Nicht vergleichbar höher ist das Risiko bei einer COVID-Erkrankung, selbst bei leichtem oder moderatem Verlauf.

Neben den eingeführten Altersbeschränkungen gibt nur ganz wenige und eher seltenere Diagnosen, die dem Einsatz des Impfstoffs von AstraZenca widersprechen. Beides wird selbstverständlich von mir beachtet.
Außerhalb dieser Beschränkungen können persönliche Vorlieben, Wünsche oder psychische Hintergründe bei knappem Impfstoff nicht berücksichtigt werden! Ggf. muß man sich entscheiden, die Impfung zurückzustellen, bis genügend Impfstoff zur Verfügung steht, der eine individuelle Auswahl erlaubt. Davon rate ich nachdrücklich ab!

Den Ablauf der Impfungen haben wir wie folgt organisiert:
Wir werden jeweils entsprechend unserer Kapazitäten, Impfstoff bestellen. Die Impftermine planen wir dann, wenn wir die zugesagte Impfstoffmenge wissen.

Wir bitten jeden Impfinteressenten vorab das Aufklärungsmerkblatt und den Anamnese- und Einverständnisbogen für beide Impfstoffe
Biontech/mRNA und AstraZeneca/Vektor durchzulesen und auszufüllen. Sollten sich Fragen ergeben, klären wir die im individuellen Gespräch.
Erst wenn keine Fragen mehr bestehen, unterschreiben Sie die Bögen und teilen uns das mit. Wir vergeben die Termine erst, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, da wir aus logistischen Gründen beim Impftermin keine ausführlichen Aufklärungsgespräche führen können.

Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um die Impfungen so schnell und effizient wie möglich umzusetzen.
Wir bitten aber ebenso intensiv um Verständnis, daß wir nicht alle Wünsche erfüllen können und mit dem klar kommen müssen, was wir zur Verfügung gestellt bekommen.